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Vernehmlassung Landwirtschaftsgesetz, AP 2022+

Donnerstag, 22. November 2018

Die umfangreichen Unterlagen werden von uns gesichtet und mit den Partner im Umfeld abgeglichen. Der Zentralvorstand wird an der Sitzung im kommenden Februar entscheiden, welche Haltung wir einnehmen.

 

Risiken für unsere Mitglieder: Die Produktion wird nicht gestärkt. Die von Allen geforderte und versprochene Reduktion vom administrativen Aufwand ist nicht eingetroffen, im Gegenteil, dieser nimmt zu! Der Vorschlag, die DGV im Gewässerschutzgesetz von 3.0 auf 2.5 pro Hektare zu senken (Reaktion auf die Trinkwasserinitiative) führt zu höheren Kosten und weniger Erträgen. Entweder steigen die Güllekosten oder die Tierhaltung muss entsprechend abgebaut werden. Das ist eine Enteignung um 17 % mit Null Entschädigung, ausgehend von einem vernünftigen, ausbalancierten aktuellen Niveau!!! Der ortübliche Bewirtschaftungsbereich oBB soll im Gewässerschutz gestrichen werden.

Der von uns kritisierte im Jahr 2013 eingeführte Mindesttierbesatz auf Grünland soll gestrichen werden. Bei den Höchstbestandesvorschriften steht im Kommentar: „Sie widersprechen den Grundsätzen der unternehmerischen Freiheit, der Eigenverantwortung und der Wettbewerbsfähigkeit. Sie lassen sich auch nicht mit Tierwohlaspekten rechtfertigen."

Pro Standort wirken bereits die geltende Raumplanung, Gewässerschutz- und Umweltvorschriften. Trotzdem soll die HBV beibehalten werden, weil diese in der Gesellschaft akzeptiert sei. Neu soll die Verwertung sämtlicher verderblicher Lebensmittelnebenprodukte für die Bewilligung eines höheren Schweinebestandes berücksichtigt werden können.

 

Chancen: Bei den Produktionssystemen sollen Reduktion von Nährstoffemissionen und Treibhausgasen und der Humusaufbau für die Bodenfruchtbarkeit gefördert werden.

Information Geschäftsstelle Suisseporcs